Grüße aus dem Homeoffice des Gemeindebüros

Seit dem 17.03.2020 ist das Gemeindebüro nun für den Publikumsverkehr geschlossen. Seit diesem Tag kommunizieren wir nur noch per Mail oder per Telefon. Dies ist schon eine ziemlich lange Zeit. Die Kontakte zu unseren Gemeindegliedern fehlen uns sehr, aber wir wissen auch, dass es zum Schutz Aller wichtig ist, diesen Kontakt auch weiterhin nur auf dem Weg der Mail bzw. Telefon zu halten, damit wir alle gesund aus dieser „Krise“ wieder herauskommen.

Im Homeoffice zu arbeiten ist schon etwas anderes. Der Platz ist geringer. Wir „Kollegen“ sehen uns nur per Videokonferenz. Der persönliche Austausch zwischen uns allen und auch die persönlichen Kontakte zu Ihnen allen fehlen uns sehr.

Wir geben alles, um Ihre Anfragen und auch persönliche Anliegen schnellstmöglich zu bearbeiten. Das Telefon ist zu den Öffnungszeiten auf unser Diensthandy geschaltet. Leider ist das Telefonnetz in Zeiten von Corona manchmal überlastet. Es kann hier und da mal zu Störungen kommen, in welchen das Telefonieren gestört ist. Einen Anrufbeantworter haben wir momentan nicht, so dass Sie, wenn Sie keinen im Büro erreichen, keine Nachricht hinterlassen können. Wir versuchen aber, wenn eine Telefonnummer angezeigt wird, schnellstmöglich zurückzurufen.

Auch leere ich unseren Briefkasten jeden Tag. Auf dem Weg zum Büro mit dem Auto kann ich leider nicht immer ans Telefon gehen. Selbstverständlich rufen wir – sofern möglich – schnellstmöglich zurück.

Ich selbst habe neben dem Homeoffice auch noch Homeschooling. Dies ist eine besondere Herausforderung, welche viele von Ihnen sicherlich auch kennen. Gerne möchte ich Ihnen ein Beispiel aus meinem Arbeitstag schildern:

Es ist ein ganz „normaler“ Tag. Die Kinder sitzen an den Hausaufgaben und ich bearbeite gerade eine Anfrage, welche per Mail gekommen ist. Das Gemeindebürotelefon klingelt. Ich gehe ran. Just in diesem Moment fällt meiner jüngeren Tochter ein, dass sie eine Aufgabe nicht versteht. Ich zeige ihr an, dass sie kurz leise sein soll, da ich telefoniere. Dies findet sie „doof“ und zeigt es mir auch, indem sie anfängt, in mein Telefonat zu quatschen. Ich schaue sie ernst an, aber sie sieht jetzt nicht ein, warum ich jetzt nicht sofort für sie da bin. Ich telefoniere zu Ende und erkläre ihr danach, dass ich ja auch noch arbeite. Ihre Antwort darauf ist: „Mama, ich arbeite auch und du bist dabei nicht leise. Warum muss ich es dann sein?“ Ich erkläre ihr die Aufgabe und sie arbeitet leise weiter daran.

Warum ich Ihnen das erzähle? Ich hoffe, sie haben Verständnis dafür, sollte es bei einem Telefonat zu so einer „Störung“ kommen. Die Kinder sind jetzt auch seit Wochen zu Hause und müssen auf ihren „Alltag“ verzichten. Dies ist für sie nicht wirklich leicht und das zeigen sie einem auch öfters.

Wir hoffen, dass wir uns alle nach der Krise gesund wiedersehen und eine gewisse Normalität wieder einkehren kann. Passen sie auf sich auf und bleiben Sie gesund. Wir sind für Sie da, auch wenn momentan mit Einschränkungen.

Bis bald

Marina Elders