Projekt "dida" (digital dabei)

Welche Angebote kann ich erwarten?

- Wie benutze ich das Internet?
- Wie benutze ich Messenger-Dienste?
- Wie kann ich mit WhatsApp telefonieren?

Weitere Informationen auf der eigenen Website von dida.

Ein Fragebogen, auf dem man Wünsche angeben kann, kann mit dem QR-Code (im Smartphone mit einer Scan-App scannen) oder dem folgenden Link aufgerufen werden.

Zum Fragebogen

Sie können den Fragebogen auch ausdrucken und im Gemeindebüro abgeben oder per E-Mail senden. Zu diesem pdf-Fragebogen. (Nach dem Klick wird er heruntergeladen, ein Download, danach muss man ihn extra aufrufen. Das Symbol dazu ist oben zu finden, z.B. in der dritten Zeile des Browsers.)


 

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Das Gemeindebüro ist telefonisch (02821-23310) und per Mail (Marina Elders: kleve@ekir.de und Beate Brockly: beate.brockly@ekir.de) erreichbar.

Geöffnet ist es zu folgenden Zeiten:

Montag 

9:00 bis 12:00 Uhr

Dienstag 

14:00 bis 16:30 Uhr

Mittwoch 

9:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag 

9:00 bis 12.00 und
14:30 bis 18:00 Uhr


 

Schutzkonzept zur Vorbeugung sexualisierter Gewalt

„Die Evangelische Kirchengemeinde Kleve will Spiegel der Menschenfreundlichkeit und Liebe Gottes sein.“
Dieser im Leitbild unserer Kirchengemeinde formulierte Anspruch fordert eine entsprechende Gestaltung von Beziehungen in unserer Kirchengemeinde durch vorurteilsfreie Begegnung, gegenseitige Wertschätzung und einen aufmerksamen Umgang miteinander. Aufmerksamer Umgang schließt eine Ausgewogenheit von Nähe und Distanz mit ein. Jedes sexuell bestimmte Verhalten, das Grenzen überschreitet und andere in ihrer Würde verletzt, wird deshalb in unserer Kirchengemeinde nicht toleriert. Wir achten dabei besonders auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen, die in unserer Kirchengemeinde einen Ort finden sollen, an dem sie sich frei und und ohne seelische Beeinträchtigung entwickeln können.

>> Download (PDF): Schutzkonzept der Evangelischen Kirchengemeinde Kleve

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Nordregion des Kirchenkreises (was ist das denn?)

Kirchliche Heimatkunde

Wissen Sie eigentlich, wo Sie hingehören? Auf der kirchlichen Landkarte, meine ich. Wenn Sie diesen Text lesen, gehören Sie wahrscheinlich zur Evangelischen Kirchengemeinde Kleve, nämlich dann, wenn Sie in Kleve wohnen (aber nicht in Bimmen, Düffelward, Keeken, Salmorth oder Schenkenschanz) oder in Bedburg-Hau (im Ortsteil Hau, also Uedemer Straße, südwestlich). In dieser Gemeinde gehören Sie zu einem der drei Pfarrbezirke (zu welchem, das sehen Sie auf Seite 38 des Gemeindebriefs). Und wir gehören (mit neunzehn anderen Gemeinden) zum Kirchenkreis Kleve (einem der 36 Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland).

In diesem Kirchenkreis gehört unsere Gemeinde zur Region Nord, zusammen mit Kalkar, Kranenburg, Moyland, Neulouisendorf und Schenkenschanz-Keeken. Warum ist das wichtig? Seit einigen Jahren ist klar: Unsere Mitgliederzahl wächst nicht mehr – im Gegenteil: mehr Evangelische ziehen fort als zu, mehr sterben als wir taufen, viel mehr treten aus als ein. Deshalb wird es in Zukunft weniger Pfarrstellen geben als jetzt, wird weniger Geld da sein für bezahlt Mitarbeitende in Kirchenmusik, Jugendarbeit, Küsterdienst,  Kindergarten und Verwaltung. Damit dennoch die notwendige Arbeit getan werden kann, stimmen sich nun benachbarte Gemeinden ab: Was tun wir, was tun die andern? Was können wir gemeinsam tun – und damit nur einmal –, welche Dienste und Strukturen brauchen wir doppelt oder mehrfach?

In unserer Region Nord haben wir damit angefangen. Das merken wir schon lange an unseren Chören und an unseren Ferienangeboten: Auch aus den Nachbargemeinden sind Menschen dabei. Das merken vorwiegend die anderen an den Vertretungen der Pfarrer:innen untereinander: In den Gemeinden mit Einzelpfarrstellen kommt häufiger jemand von  außerhalb auf die Kanzel. Das merken wir in den Gemeindebriefen und hier auf der Website: Da stehen nun auch die Gottesdiensttermine der anderen drin – es gibt viele schöne Kirchen und anregende Gottesdienste in der Region! Das werden wir merken, wenn Pfarrstellen frei werden – die Mehrheit der Gemeindepfarrer:innen bei uns und den anderen ist über Sechzig.

Da müssen wir gemeinsam planen: Wo fehlt Pfarrdienst am meisten, wo lässt sich was gemeinsam tun? Wir werden, so vermute ich, in den nächsten Jahren beides erleben: Schmerzliches und Bereicherndes. Schmerzlich wird es vielleicht sein, wenn nicht nur „mein“ Pfarrer, „meine“ Pfarrerin für mich da ist, sondern auch einmal eine andere oder ein anderer. Wenn Wege weiter werden, weil es nicht jedes Angebot in jedem Ort gibt. Bereicherndes, wenn ich entdecke, dass das Evangelium mich über eine andere Pfarrperson viel besser erreicht als nur über die bisherige. Wenn ich das besondere (Gottesdienst-)Angebot zu schätzen weiß, das es nur in der Nachbargemeinde gibt. Und wenn ich es als Gewinn ansehe, nicht nur auf die bezahlt Mitarbeitenden zu vertrauen, sondern mich an den vielfältigen Gaben der Ehrenamtlichen erfreue – und selber mitmache mit meinen Möglichkeiten.

Martin Schell