Extraspende für Burundi

Aufruf:

Extraspende für Burundi zu Zeiten der Coronapandemie

Bitte spenden Sie zusätzlich für Hilfen in Burundi!


Evangelische Kirchengemeinde Kleve
Sparkasse Kleve
IBAN: DE98 3245 0000 0000 1041 25
BIC: WELADED 1KLE
Kennwort: Burundi Corona


Die Gemeinde sendet zeitnah eine Sonderspende an die Fondation Stamm, zur Unterstützung für deren Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Pandemie in Burundi und zur Linderung der dadurch entstehenden zusätzlichen Not.

Noch ist Covid 19 in Burundi nicht offiziell angekommen. Die Regierung hat Vorkehrungen der Hygiene getroffen und lässt das öffentliche Leben teilweise stillstehen. Gleichzeitig aber holt die Regierung burundische Flüchtlinge aus Tansania zurück ins Land. Dies soll für die kommenden Wahlen im Mai wirksam sein. Die dortigen Helfer arbeiten ohne jede Schutzausrüstung, obwohl in Tansania bereits Covid-19-Fälle bekannt sind. Sowohl Corona-Tests als auch Beatmungsplätze in Krankenhäusern sind kaum vorhanden. Im Kongo in der Grenzregion zu Burundi gibt es auch zusätzlich Ebolafälle. Human Rights Watch fordert die burundische Regierung auf die Pandemie nicht herunterzuspielen.

Quelle : www.sosmediasburundi.org 31.03.2020

 

Verena Stamm schrieb uns schon am 21.03.2020:

Wir lesen täglich, wenn nicht sogar stündlich, wie es in Deutschland und in der ganzen Welt mit dem Corona-Virus abläuft. Man liest über Ausgangsbeschränkungen, geschlossene Schulen, und jetzt hat es auch die Kanzlerin erwischt.

Hier ist die Devise: „Wir schaffen das», haha. Sie haben zwar ein paar Maßnahmen getroffen. Z.B. jeder Reisende muss erst in das Hotel Source du Nil zur 14tägigen Quarantäne. Diese Woche gibt es keine Flüge. Es wird gefordert die Hygienevorschriften zu respektieren. Aber sonst läuft hier noch alles wie gehabt. Die Schulen sind geöffnet. Glücklicherweise, denn zurzeit gibt es Klausuren und bald Zeugnisse vor den Osterferien. Der Gottesdienst läuft ganz normal und Geschäfte, Restaurants usw. sind geöffnet.

Allerdings bereite ich mich darauf vor. Erstens haben wir für unsere kleine Klinik einen guten Vorrat an Medikamenten angelegt. Viele kaufen schon Masken und Schutzhandschuhe und ein Mangel macht sich bemerkbar. Ich werde auch einen Lebensmittelvorrat für die Heime anschaffen.

Von Nadege bekommst du dieser Tage Berichte mit Fotos aus Muyinga. Ich hatte Nadege mit Pascal und weitere Mitarbeiter hingeschickt um zu sehen, wie es dort läuft. Vor allem die Schule ist wichtig in Hinsicht auf den Kontakt mit eurer Schule. Auch der Kindergarten der Pygmäen scheint gut zu laufen.

Probleme gibt es in Burundi genug. Wenn uns auch das Corona Virus bis jetzt in Ruhe gelassen hat, sind die Menschen doch sehr arm. Auf dem Lande ist das besonders schlimm. Überall sehen wir die mangelernährten Kinder. In den Städten ist die Arbeitslosigkeit der jungen Menschen ein riesiges Problem. Es soll ja am 20. Mai Wahlen geben, und alle hoffen auf einen Wechsel.

Beate Ihle- Fischer